Jan 2011 - Entminungsdienst Einsatz

Jahr 2011
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Eisläufer entdeckten Anfang dieser Woche in der Donau eine 250kg Fliegerbombe unter dem Eis. Mitten drin statt nur dabei, Schmidt Reini - Feuerwehrtaucher und Arbeitnehmer beim Entminungsdienst des Innenministerium.

Entschärfen einer 250kg Fliegerbombe

Noch vor Sylvester war Reinhold Schmidt Feuerwehrtaucher aus Purbach (Burgenland) im "Einsatz" bei der Winterschulung der Freiwilligen Feuerwehr Mattersburg über Pyrotechnik und dessen Auswirkung bei unsachgemäßer Handhabung. Dabei wurde uns deutlich gemacht wie sonderbar das "neue Pyrotechnikgesetz" seit Jänner 2010 ist.

Kinder ab 12 Jahre dürfen nun 50 Gramm Sprengstoff pro Verpackungseinheit "besitzen" anstatt 8 Gramm. 16 jährige sogar 500 Gramm pro Einheit kaufen! Bei einem Video wurde uns verdeutlicht wie ein PKW mit Feuerwerksartikel um ca. 200 Euro mit ca. 800 Gramm Sprengstoff (mehrere Verpackungseinheiten) regelrecht hingerichtet wird, wenn es zum Funkenflug kommt.
Zu dem Verbot von "Bengalischen Feuern" sei hinzugefügt das es eine Übergangsfrist bis 2017 (!) erlaubt, alle noch im Umlauf befindlichen Artikel zu Verbreiten und zu Verwenden.

Bei unserer Winterschulung durften wir dank Reinhold Schmidt auch Einblick nehmen in die tägliche Arbeit des Entminungsdienstes des Innenministeriums.

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Quelle: Kronenzeitung

Kaum war die Schulung vor Sylvester vorüber, begann im neuen Jahr wieder der Alltag.
Anfang dieser Woche entdeckten Eisläufer unter dem Eis in der Donau eine 250kg Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Da die Bombe unter dicken Eis verborgen lag, wurde mittels Kettensäge ein Quadrat als Öffnung in das Eis geschnitten. Anschließend konnte dasRelikt mit ca. 120kg Sprengstoff noch unter Wasser entschärft, und mittels Kran an Land befördert werden.
Während der Bergeaktion war das Gebiet rund um den Einsatzort großräumig abgesperrt.




Aktualisiert (16.08.2011)

 
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