August 2007 - Übung Stausee Ritzing

Am 11. August 2007 war der Tauchdienst Burgenland zu Gast in Ritzing/OP. Der gesamte Feuerwehrabschnitt 1 des Bezirks Oberpullendorf  probte dort für den Ernstfall. Im Mittelpunkt der Übung stand vor allem die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren untereinander aber auch mit dem Roten Kreuz, der Suchhundestaffel des Roten Kreuzes und des Tauchdienstes. Übungsannahme war eine große Suchaktion nach mehreren vermissten Personen, sowohl im Waldgebiet, als auch im Ritzinger Badesee.

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Suchaktion im Wald durch die teilnehmenden Feuerwehren aus dem Bezirk sowie der Suchhunde des Roten Kreuzes abgeschlossen war, wurde die gesamte Mannschaft zum Ritzinger Stausee gebracht um dort eine Demonstration der Möglichkeiten einer Rettung aus Seenot durch eigens trainierte Hunde und einer Bergung einer ertrunkenen Person durch den Tauchdienst  vorzuführen.

 

Die Mitglieder der Abschnittsfeuerwehren beobachten vom Ufer die Schauübung

 

Vorbereitung am Ufer

 

Unser Chef beim Einweisen auf die einzelnen Aufgaben

 

Annahme für den Tauchdienst war dass eine Person in der Nähe der Ablassschieber untergegangen ist und seitdem als vermisst gilt.

Unter  Leinensicherung wurde zunächst eine Boje von einem Rettungsschwimmer in das zu absuchende Gebiet gebracht.

Danach folgten zwei Taucher die die eigentliche Suche unter Wasser durchführten.

 

Ausbringen der Boje durch Rettungsschwimmer

 

Einstig des Unterwasserteams

 

Nachdem die Person gefunden und an die Oberfläche gebracht wurde, übernahm wiederum der Rettungsschwimmer die geborgene Person und lies sich von der Leinenmannschaft ans Ufer ziehen wo die Rettungskräfte des Roten Kreuzes die weitere Versorgung übernahm.

 

Rückzug der Schwimmretter mit der geborgenen Person

 

Übernahme durch das Rote Kreuz

 

Nach der problemlosen Absolvierung der Schauübung trat überraschenderweise ein Badegast an die Mitglieder des Tauchdienstes mit einer großen Bitte heran:

Eine Woche zuvor ist ihm beim Schwimmen der erst vor einigen Monaten „verliehene“ Ehering vom Ringfinger gerutscht und liegt seitdem am Grund des Stausees.

Da ihm selber nur eine ABC-Ausrüstung zur Verfügung stand, waren seine eigenen Bemühungen den Ring wieder zu finden bisher erfolglos geblieben.

Als er aber von Anrainern von unserer Übung erfuhr kam er an diesem Tag nochmals an den See um uns um Unterstützung bei seiner Suche zu bitten.

Für den Tauchdienst war klar dass wir dieser Bitte folgen und somit auch gleich eine Suchübung daraus ableiten.

 

Da die Stelle, wo der Ring verloren wurde, in unmittelbarer Nähe einer Schwimmplattform lag, wurde der Einsatz mittels Leinensuche geplant.

Zwei Zweierteams bildeten die Tauchgruppe die von einem Leinenführer an der Oberfläche geleitet wurden.

 

Zweiter Einstieg zur „Operation Ehering“

 

Der „ringlose“ Ehemann gab dem Leinenführer genaue Orientierungshilfe direkt vor Ort

 

Nach nur sieben Minuten Suche konnte der Ring von Feuerwehrtauchlehrer Markus Rauhofer geborgen werden und an der Oberfläche einem strahlenden Ehemann wieder überreicht werden.

 

Eine glückliche Familie Bernhard mit dem Team des Tauchdienstes

 
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