Mai 2005 - Weiterbildung in Pag
Vom 26.-29. Mai waren Mitglieder des Tauchdienstes auf Eigenkosten auf der Kroatischen Insel Pag um die dort herrschenden Bedingungen für diverse Ausbildungszwecke zu nutzen. Teilnehmer waren drei Feuerwehrtauchlehrer (Schöny, Deutsch, Hallbauer) und ein „Tauch-I“ Taucher (Szemeliker) Der Transport an die Einstiegsstelle wurde von der Ortsansässigen Tauchbasis mittels Motorboot durchgeführt.
Hierzu wurden jedoch Überlegungen angestellt künftig ein eigenes Boot mitzubringen, da die Mietkosten vor Ort eine doch recht hohe Geldsumme verschlingt. Die Wassertemperatur war mit 18°C an der Oberfläche für einen Einstieg mit Halbtrockenausrüstung geradezu Ideal.

Angewöhnung an die 18°C - OHNE Tauchanzug!!
(Wurde auch nur von den jungen Teilnehmern durchgeführt!)
In 18m Tiefe war die erste Sprungschicht, wo die Temperatur dann auf 9°C zurückging.
Die Tauchgänge wurden immer schon am Vorabend genauestens geplant und konnten dadurch Störungs- und Stressfrei durchgeführt werden.
Getaucht wurde zweimal am Tag unter Berücksichtigung aller relevanten Deko-Pausen zwischen den einzelnen Tauchgängen.
Als maximale Tiefe wurde beim ersten Tauchgang bis auf 40m abgestiegen.
Während der verschiedensten Übungen, die aufgrund der dort herrschenden hervorragenden Sichtverhältnissen unter mehrfacher Aufsicht und gegenseitiger Kontrolle aller anwesenden Feuerwehrtauchern durchgeführt werden konnten, gab es immer wieder erfreulichen Kontakt mit der Tier und Pflanzenwelt der Adriatischen Küste.
Neben verschiedensten Fisch- und Krebsarten gab es so manch neugierigen Oktopus, der sich unter unsere Tauchteams mischte und so für eine angenehme Abwechslung im Tauchprogramm sorgte.

Eine Handvoll Oktopus

„Knurrhahn“ - Wird seinem Namen auch gerecht…
(…zumindest auf der Oberfläche!)
Die dreitägige Auffrischung und Wiederholung von verschiedensten Unterwassertechniken war für alle beteiligten Feuerwehrtaucher wieder einmal eine äußerst wertvolle Erfahrung und ging wie immer ohne Zwischenfälle zu Ende.
(Nein, es war kein Trommelfellriß!)


