März 2005 - Eistauchseminar

Die Tauchausbildung 2005 startete am23.03.05 mit einer Eistauchlehreinheit am Neufeldersee. 4 Feuerwehrtaucher des Tauchdienst Burgenlands (J.Schöny, M.Rauhofer, T.Bochdalofsky u. N.Erdt) nützen die letzten kalten Tage des vergangenen Winters um die noch verbliebenen Eisflächen des Sees unter Leinenführung unseres Tauchreferenten (T.Fuchs) zu untertauchen.

 

 

 

 

 

 

Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass dabei die richtigen Maßnahmen erlernt und begriffen werden, um diese, von der optischen Betrachtungsweise her gesehen, wunderbare Art des Tauchens auch sicher und gefahrlos durchführen zu können. Je ein Tauchteam, bestehend aus einem Feuerwehrtauchlehrer und einem Taucher der Klasse „Tauch-II“, stiegen unter Leinenführung/-sicherung ab. Als Sicherungstrupp fungierte eine zweite Tauchmanschaft, bestehend aus der gleichen  „Lehrer/Tauch-II“-Konstellation.

Die im Auflösen begriffene Eisfläche am Neufelder-See

 

 

Abstieg unter das Eis entlang der Sicherungsleine

 

Leinenführung/-sicherung durch den Chef persönlich

 

Weiters wurde eine bei uns bisher noch nicht in Verwendung befindliche Vollgesichtsmaske unter praktischen Bedingungen erprobt, welche uns freundlicherweise von unserem Mitglied Tom Bochdalofsky auf Eigenkosten(!) zur Verfügung gestellt wurde.

 

J.Schöny mit Interspiro-Vollgesichtsmaske

 

 

TROCKENTAUCHEN

 

Am 26.03.05 waren zwei Mitglieder in Begleitung eines Feuerwehrtauchlehrers am Neufeldersee, um ihre Kenntnisse im Umgang mit Trockentauchanzügen zu vertiefen.

In Verwendung waren dabei die beiden „Typhoon“-Anzüge, welche als „Mädchen für alles“ im Tauch-Fahrzeug für Einsätze aller Art zur Verfügung stehen.

Bei der Überprüfung der Ausrüstung zeigten sich jedoch schon die ersten, teilweise doch gravierenden Mängel.

 

Trockentauchausrüstung: 2x Typhoon, 1x Viking (für’n LehrerJ)

 

Bei beiden Anzügen sind die Kopfmanschetten eingerissen bzw. eingeschnitten, was sich aber bei Tauchgang als unproblematisch zeigte, da sie glücklicherweise immer noch genügend Dichtwirkung besitzen.

Gravierender ist das Problem mit den Handschuhen, wo teilweise die Anschlussmanschetten beschädigt sind und auch keinerlei Handunterzieher mehr vorhanden sind.

So musste an einem Anzug sogar kurzfristig eine Sonderkonstruktion aus Trockentauchanzug mit Halbtrockenhandschuhen aus dem Hut gezaubert werden um den Tauchgang überhaupt durchführen zu können.

Der Erfolg dieser Konstruktion kann aber im Nachhinein nur als „Saukalt“ und „Waschelnaß“ bezeichnet werden…

Weiters sind kaum brauchbare Unterzieher vorhanden, wobei ja der eine oder andere wahrscheinlich bei diversen Mitgliedern seinen derzeitigen Hauptwohnsitz hat.

SOFORT ZURÜCKBRINGEN!!!

Daher wurde im Zuge dieses Tauchganges wurde wieder mal einer unserer, als eher schwierig im Handling bekannter „Viking“-Unterzieher verwendet, bei dem (wieder mal) die Erkenntnis gewonnen wurde, dass noch einiges an Überlegungen und kleineren Änderungen im Bereich des Ablassventils getan werden muss.

 

Tarierübungen mit Trockentauchausrüstung

 

Im  Großen und Ganzen kann man abschließend an diese Übung sagen, dass es zwar vom Handwerklichen her kaum Probleme im Umgang mit Trockentauchanzügen für geübte Taucher (die wir ja alle sind!) gibt, aber die Ausrüstung mehr als nur zu wünschen übrig lässt.

Hier ist auf jeden Fall noch einiges zu tun!!!

 
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