Oktober 2004 - Tauchlager

25.10.2004 – 30.10.2004 Weyregg/Attersee. Das heurige Tauchlager des Tauchdienstes fand erstmals am neuen Ausbildungsgelände vom Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich statt. 15 Feuerwehrtaucher nutzten diese hervorragende Möglichkeiten zum Training und zur Schulung sowohl vom praktischer Seite (Tiefengestaffelte Plattformen, Einstieg direkt am Gelände mittels Leitern u. Stufen) sowie auch vom sonstigen Umfeld (Duschen, Lehrsaal, Ess- und Schlafmöglichkeiten)

 

 

 

 

 

Dieses Jahr gab es im Zuge des Tauchlagers auch zwei Kurse:

Den Tauch-II mit drei Teilnehmern, sowie den Tauch-III mit einem Teilnehmer.

 

Ausbildungsgelände des LFV-OÖ

 

TAUCH II

 

Ziel des Tauchlehrganges II ist die Verbesserung der praktischen Fähigkeiten und eine Vertiefung des theoretischen Wissens.

 

Schriftliche Arbeit:

Gemäß „Ausbildungsvorschrift Tauchen“ und Kursunterlagen

 

Praktische Prüfung (Mindestanforderungen):

1.500 m Schnorcheln

10 m tief Freitauchen

40 m Streckentauchen

90 Sek. Zeittauchen

ABC-Ausrüstung in 5 m Tiefe ab- und anlegen

mit kompletter Tauchausrüstung 200 m Schnorcheln

Gerätetauchgang auf 40 m Tiefe

Gerätetauchgang zwischen 30 m und 40 m mit der Bergung eines verunfallten Tauchers an die Oberfläche und Rettung ans Ufer (mind. 100 m)

 

Weiters sind folgende Übungen zu absolvieren:

Nachttauchgänge

Orientierungstauchen

Leinentauchen

Bergeübungen

Leiten eines Taucheinsatzes

 

Ein Lehrtaucher wartet mit ABC-Ausrüstung auf das Abtauchen eines T-II Anwärters

 

Buddy-Check vor dem Abtauchen

 

T-II Anwärter Simon Heidenreich

 

T-II Anwärter Tom Bochdalofsky

 

T-II Anwärter Nikolaus Erdt

 

Vorbereitung zum Tauchgang

 

Schriftliche Prüfung zum Abschluss

 

TAUCH III

 

Voraussetzung ist die erfolgreiche Absolvierung des Tauchlehrganges II, weiters muss der Anwärter mind. 60 Tauchgänge nachweisen.

Ziel des Tauchlehrganges III ist die Aneignung der notwendigen Kenntnisse zum Führen eines Tauchtrupps. Weiters wird die Mitarbeit bei der Tauchausbildung gelehrt.

Der Lehrgang endet mit der Beurteilung der theoretischen und praktischen Kenntnisse im Rahmen eines mehrtägigen Tauchlagers an einem geeigneten Gewässer.

 

Zur Beurteilung werden folgende Kriterien herangezogen:

Führung einer Tauchgruppe unter erschwerten Bedingungen bis 40 m Tiefe

Führung von Nachttauchgängen

Tauchen in trüben Gewässern

Tauchen mit Trockentauchanzügen

Lehrauftritt

 

Theoretische Einführung in das Leinentauchen und…

 

…die praktische Übung

(T-III Anwärter Reinhold Schmidt)

 

Im Zuge der T-III Ausbildung kamen einige Mitglieder des Tauchdienstes zum Tauchen mit dem „Kirby-Morgan“ Tauchhelm

Mittels Oberflächenversorgung ist in dieser Art der Tauchtechnik ein längeres Verweilen unter Wasser möglich, was vor allem beim Arbeitstauchen von großem Vorteil ist.

Der Helm besitzt neben den Anschlüssen für die Luftzufuhr von der Oberfläche noch über eine sekundäre Notfallversorgung, welche direkt am Mann getragen wird.

Eine Kommunikationsmöglichkeit in Duplextechnik ermöglicht zusätzlich den ständigen Kontakt zur Mannschaft an der Versorgungsanlage.

 

Erste Versuche im Trockentraining

 

Oberflächenversorgung

 

Anpassen der Ausrüstung

 

Fertig Verschlaucht auf dem Weg ins Wasser

 

ABSCHLUSS ERFOLGREICH!

 

Wie immer verlief auch dieses Tauchlager Unfall- und Störungsfrei und zum Abschluss der Kurse waren neben der schriftlichen Prüfung der Tauch-II Anwärter noch eine Abschlussübung im Trockenleinentauchen mit Hindernissen und gleichzeitiger Verhinderung von Dehydration durch den Tauch-III Absolventen durchzuführen, was dieser mit Bravour auch schaffte.

Abschlussübung Tauch-II und -III

 

Ein weiterer Höhepunkt war das Erscheinen vom göttlichen Neptun persönlich um Jürgen Schöny und Markus Rauhofer, welche seit Oktober 2004 als frischgebackene Tauchlehrer unter uns verweilen, einen Standesgemäßen Empfang zu geben und deren Einstand in die Welt der Ausbildner gebührend zu feiern.

Nach dem Verlesen des göttlichen Protokolls wurde zur Tauchlehrertaufe geschritten und danach das übliche Aushauen ihrer Hinterteile mit Hilfe einer Flosse durchgeführt.

 

Poseidon mit den beiden „Neuen“

 

Die gerechte Strafe für verspätetes Einstandzahlen

 

Zum Abschluss erschien dann auch noch Mr.Havanas Bruder Mr. Mojito, um diesen Abend in eine denkwürdige Feier zu verwandeln,

welche in den Analen der Feuerwehrtaucher sicher unvergesslich bleiben wird!!!

 

„Mr.Mojito“

 
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