Okt. 2010 - ATS-Prüfung

Zum dritten Mal nahm am 16.Oktober 2010 ein Trupp des Tauchdienstes an der Atemschutz-Leistungsprüfung im Bezirk Mattersburg teil. Abgenommen wurde die Prüfung in diesem Jahr im neuen Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Schattendorf.


Atemschutzleistungsprüfung 2010

Zum dritten Mal nahm am 16.Oktober 2010 ein Trupp des Tauchdienstes an der Atemschutz-Leistungsprüfung im Bezirk Mattersburg teil. Abgenommen wurde die Prüfung in diesem Jahr im neuen Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Schattendorf. Das Nahverhältnis des Atemschutzes zum Tauchdienst spiegelt sich nicht nur in der Teilnahme an diesem Bewerb, sondern auch in der Tatsache, dass viele Mitglieder des Tauchdienstes in ihren Heimatwehren die Funktion des Atemschutzwartes ausüben, und/oder auch bei den Atemschutzprüfungen als Bewerter fungieren.

Feuerwertauchlehrer Jürgen Schöny als Bewerter an der Hindernisstrecke

Feuerwehrtauch-Gerätewart Franz Lenzinger als Bewerter

HBM Thorsten Böcker, OLM Markus Rauhofer und LM Andreas Szemeliker stellten sich in diesem  Jahr der Prüfung in der Klasse „Silber“, bei dem die Vergabe der einzelnen Posten durch Auslosung vergeben wurde.

Der erste Prüfungsteil umfasste eine mündliche Beantwortung von je 20 Fragen zu den Themen Atmung, Atemgifte, Gerätekunde und Allgemeines.

Beantwortung der Fragen

An der zweiten Station musste die Atemschutzmaske in ihre Einzelteile zerlegt, anschließend korrekt wieder zusammengebaut und in funktionsfähigen Zustand gebracht werden.

Maske zerlegen

Beim dritten Prüfungsteil wurden durch den Trupp an einer Übungsstrecke in einem abgedunkelten Teil drei Schalteinrichtungen betätigt, auf einer Treppe drei Schieber zugedreht, in einem Schacht ein Blindflansch montiert und anschließend durch eine Verengung gekrochen, bei der das Atemschutzgerät abgenommen werden musste.

Arbeiten an der Hindernisstrecke

Der vierte und letzte Abschnitt der Prüfung war auch der körperlich anspruchvollste Teil, da eine Puppe durch einen Tunnel-Parcours gebracht werden musste, der durch drei vertikale Verengungen und einer Ansteigenden Ebene eine große physische Anstrengung des Trupps verlangete.

Rettung einer Person

Nach Rettung und Ablage der geretteten Person mussten sich die einzelnen Mitglieder des Trupps ihre Lungenautomaten gegenseitig an die Rettungsanschlüsse der Atemschutzgeräte umstecken. Den Abschluss der Rettungsstrecke bildete ein Ausrüsteplatz, in dem ein Wechsel der Atemluftflasche simuliert wurde.

Flaschenwechsel

Mit 206 von maximal 210 erreichbaren Punkten und einer Restzeit von 1107 Sekunden konnte durch den Trupp des Tauchdienstes ein hervorragendes Ergebnis erziehlt werden.

LM A. Szemeliker wurde nach Abschluss der Prüfung durch Harald Haring, Kommandant der FF-Schattendorf, das ATS-Leistungsabzeichen in Silber überreicht. HBM T. Böcker und OLM M. Rauhofer haben bereits im Vorjahr das goldene Leistungsabzeichen mit ihren Ortswehren erlangt.

 
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